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TU Berlin

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Dr. phil. Steffen Lepa M.A.

Lupe

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Exzellenzcluster-Forschungsprojekt Medium und Emotion

Leiter des Forschungsprojekts
"Survey Musik und Medien. Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption in Deutschland"


Sprechzeit: Di 12-14 Uhr (Raum H 2001 E)
Bitte melden Sie sich vorab per Email an!

Kontakt:

E-Mail: steffen.lepa AT tu-berlin.de
Telefon: +49 30 314 29313
Telefax: +49 30 314 21143

Private Homepage

Forschungsgebiete

  • Medienrezeptionsforschung / Mediennutzungsforschung
  • Medienpädagogik / Medienkompetenz
  • Sozialwissenschaftliche Methodologie
  • Computergestützte Erhebungs- und Analyseinstrumente
  • Neurokognitive Medien- und Sozialpsychologie
  • Bologna-Prozess und Studienevaluation
  • Digital Cultures und Medienphilosophie
  • Sound Design / Filmvertonung / Multimediaproduktion
  • Jugendkultur / Adoleszenzforschung

 

 

Publikationen

Mediensozialisation als Aufwachsen in materiellen Medienumgebungen: Zur digitalen Mediatisierung des alltäglichen Musikhörens Jugendlicher
Zitatschlüssel guljamow_mediensozialisation_2014
Autor Guljamow, Martin and Lepa, Steffen
Jahr 2014
Adresse Siegen
Notiz 00000
Zusammenfassung Mediensozialisations- und Mediatisierungsforschung erscheinen auf dem ersten Blick komplementär. Allerdings werden Medien in der Mediensozialisationsforschung u.E. vorwiegend als Träger audiovisuell-symbolischer Bedeutungsangebote aufgefasst, welche auf unterschiedliche Weise angeeignet und somit als Ressource zur Identitätsentwicklung dienen. Demgegenüber untersucht Mediatisierungsforschung Medien stärker auch als materiell-dingliche Veränderungen alltäglicher Handlungskontexte mit Sozialisationsrelevanz. Vor diesem Hintergrund gehen wir im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption davon aus, dass bei der Musikmediensozialisation den je verwendeten Audiotechnologien und der Art ihres Gebrauchs eine gleichermaßen starke Bedeutung zukommt wie den erklingenden Musikangeboten selbst: Trotz Nutzung ähnlicher symbolisch-auditiver Angebote könnten bei Verwendung unterschiedlicher „Audiohardware“ gleichwohl sehr unterschiedliche musikalische Handlungen, Erfahrungen und eben auch unterschiedliche Musikmediensozialisationsverläufe resultieren. Im Vortrag präsentieren wir zwei kontrastierende Audionutzertypen. Während der Vertreter des einen Nutzertyps hohe Qualitätsansprüche an seine vielseitig kombinierten Audiotechnologien stellt und diese stets auf dem neuesten Entwicklungsstand hält, betont der andere Befragte die prinzipielle Funktionstüchtigkeit seiner wenigen Audiotechnologien, durch welche er die notwendige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gesichert sieht. Sozialisationsrelevant erscheinen die herausgearbeiteten Orientierungen insbesondere im Kontext der Bewältigung jugendlicher Entwicklungsaufgaben, wobei Musik als Ressource auf unterschiedliche Weise genutzt wird: Während es für den einen eher auf einen perfekten, raumfüllenden Sound ankommt, um mit Musik solipsistisch emotionale Erfahrungen verarbeiten zu können, nutzt der Vertreter des schmaleren Repertoires seine Audiomedientechnologien und die darauf abgespielte Musik eher zur Initiation sozialer Interaktion sowie als Hilfsmittel bei Distinktions- und Vergemeinschaftungspraktiken. Die Ergebnisse zeigen, dass unterschiedliche Sozialisationsverläufe hinsichtlich materieller Audiomedientechnologien zu unterschiedlichen medienmusikalischen Orientierungen führen. Daraus können sich auch divergierende Nutzungsweisen von Musik bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben ergeben. Auch traditionelle Mediensozialisationsforschung sollte daher die von der Mediatisierungsforschung aufgeworfenen „apparativen“ Fragen in Zukunft stärker berücksichtigen.
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Lebenslauf

seit 2012
Leiter des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms “Mediatisierte Welten” geförderten Forschungsvorhabens “Survey Musik und Medien. Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption in Deutschland”

seit 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sprache und Kommunikation der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Audiokommunikation im Forschungsprojekt “Medium und Emotion” im Rahmen des Berliner Exzellenzclusters “Languages of Emotion

2009 – 2010
Lehrbeauftragter für Fragebogenentwicklung und grafische Datenauswertung mit SPSS an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg

2009 – 2010
Lehrkraft für besondere Aufgaben (Methoden der empirischen Sozialforschung) am Institut für Pädagogik der Universität Oldenburg

2009 – 2010
Lehrbeauftragter für Multivariate Statistik an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg

September 2009
Promotion zum Doktor der Philosophie (“summa cum laude”) an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit der Dissertationsschrift:
“Jenseits des Films. Quantitativ-inhaltsanalytische Rekonstruktion von filmischen Verstehens- und Aneignungsprozessen mit Hilfe der Postrezeptiven Lesartenanalyse (PLA)”, betreut von Prof. Yvonne Ehrenspeck (Allgemeine Pädagogik) und Prof. Bernard Kittel (Methoden der Sozialwissenschaften)

2007 – 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrverpflichtung (Medienpädagogik, Forschungsmethoden) am Institut für Pädagogik der Universität Oldenburg

2007 – 2009
Lehrbeauftragter für Statistik mit SPSS an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg

2005 – 2009
Lehrbeauftragter für Digitale Audiobearbeitung an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

2005 – 2007
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt “Kommunikatbildungsprozesse Jugendlicher zur Todesthematik und Filmische Instruktionsmuster” des Arbeitsbereiches “Philosophie der Erziehung” (Prof. Dieter Lenzen) an der Freien Universität Berlin

2005 – 2006
Lehrbeauftragter für Informationspsychologie an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel

2003 – 2005
Masterstudium Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Abschlussnote: 1,5 / ECTS-Grade B – very good)

2003 – 2005
verantwortlicher Leiter des Tonstudios der Zentralen Medienwerkstatt der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

2002
studentischer Mitarbeiter im BmBF/MWK geförderten Forschungsprojekt “CRIMP – Criteria for Evaluation of Audiovisuals in Multimedia Production“, des Forschungszentrums L3S, Universität Hannover

1998 – 2003
Magisterstudium der Medienwissenschaften, Psychologie und Technik der Medien an der Technischen Universität und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Abschlussnote: 1,3)

1997 – 1998
Zivildienst in der Altentagesstätte für geistig Behinderte der Lebenshilfe gGmbH, Braunschweig

1997
Abitur in Englisch, Musik, Geschichte (bilingual) und Informatik am Gymnasium Ricarda-Huch-Schule, Braunschweig (Abschlussnote: 1,8)

 

geboren am 30.07.1978 in Braunschweig

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