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TU Berlin

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Dr. phil. Steffen Lepa M.A.

Lupe

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Exzellenzcluster-Forschungsprojekt Medium und Emotion

Leiter des Forschungsprojekts
"Survey Musik und Medien. Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption in Deutschland"


Sprechzeit: Di 12-14 Uhr (Raum H 2001 E)
Bitte melden Sie sich vorab per Email an!

Kontakt:

E-Mail: steffen.lepa AT tu-berlin.de
Telefon: +49 30 314 29313
Telefax: +49 30 314 21143

Private Homepage

Forschungsgebiete

  • Medienrezeptionsforschung / Mediennutzungsforschung
  • Medienpädagogik / Medienkompetenz
  • Sozialwissenschaftliche Methodologie
  • Computergestützte Erhebungs- und Analyseinstrumente
  • Neurokognitive Medien- und Sozialpsychologie
  • Bologna-Prozess und Studienevaluation
  • Digital Cultures und Medienphilosophie
  • Sound Design / Filmvertonung / Multimediaproduktion
  • Jugendkultur / Adoleszenzforschung

 

 

Publikationen

Zur empirischen Rekonstruktion alltäglicher musikalischer Mediendispositive
Zitatschlüssel hoklas_zur_2013
Autor Hoklas, Anne-Kathrin and Lepa, Steffen
Jahr 2013
Adresse Gießen
Notiz 00000
Zusammenfassung Mit der Digitalisierung und Vernetzung der Medienumwelt haben sich auch neue Praktiken des Musikhörens im Alltag herausgebildet. So kann Musik heute losgelöst von spezifischen materiellen Datenträgern, Übertragungskanälen und Endgeräten in nahezu beliebigen räumlich-sozialen Situationen auf ganz unterschiedliche Arten mit ganz unterschiedlichen Geräten konsumiert werden. Nichtsdestotrotz implizieren die unterschiedlichen situativen Kontexte häufig zum einen sehr spezifische Regeln des legitimen Umgangs oder wünschenswerter Erfahrungen mit eben diesen materiellen Medientechnologien, andererseits münden die unterschiedlichen Formen des möglichen praktischen Gebrauchs oft auch in sehr spezifischen, an Raum und Situation gebundenen, angestrebten Formen von Selbst-Umwelt-Verhältnissen, die auf ähnliche zugrunde liegende, oft breit geteilte soziale Orientierungen verweisen. So werden etwa mobile Audioplayer mit In-Ear-Kopfhörern habituell in öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahnen alltäglich gezielt dazu eingesetzt, um über die akustische Trennung von der Umwelt die soziale Präsenz im ‚Hier und Jetzt’ des Wagons zu reduzieren, während umgekehrt gerade die über Lautsprecher im eigenen WG-Zimmer extrem laut abgespielte Musik den Mitbewohnern das Bedürfnis nach Privatsphäre signalisieren kann und „darf“. Im Forschungsprojekt „Survey Musik und Medien. Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption in Deutschland“ gehen wir von eben jener Annahme aus, dass trotz der heute bestehenden Vielfalt der Musikquellen, Wiedergabegeräte und Audioemitter die musikalisch-mediale Alltagspraxis durch eine endliche Anzahl prototypischer medienmusikalischer Dispositivstrukturen bestimmt wird. In diesen werden Sets von diskursiven Regeln und Versprechungen sowie Bündel körperlicher Praktiken und Erfahrungen an ganz bestimmte Rahmen im Sinne Goffmans gebunden, wodurch sich trotz der prinzipiell gegebenen unendlichen Vielfalt und Situativität der entstehenden Verflechtungen aus Technologien, Akteuren, Praktiken und Diskursen dennoch konjunktive Erfahrungsräume herausbilden können. Während wir im Alltag sehr häufig mit solchen prototypischen Mediendispositiven konfrontiert werden (die joggende iPod-Hörerin, der HiFi-Freak im Wohnzimmer, das Küchenradio beim gemeinsamen Familienfrühstück etc.), so ist es kein triviales Unterfangen, jene Infrastrukturen der medienmusikalischen Habitusgenese empirisch im Hinblick auf ihre notwendigen und hinreichenden Bestandteile zu rekonstruieren und die dahinterstehenden Orientierungsmuster herauszuarbeiten. Im Projekt versuchen wir dies anhand der Analyse von Interviews zum Umgang mit Musiktechnologie im Alltag, wobei eine besondere methodische Herausforderung darin besteht, die stark „verkörperten“ präreflexiven Praktiken und Erfahrungen mit Musik und Technologie aus narrativem Datenmaterial zu rekonstruieren. An konkreten Beispielen aus einer Vorstudie soll im Vortrag aufgezeigt werden, wie wir diese Unternehmung mittels der Grounded Theory, welche durch Elemente der Dokumentarischen Methode erweitert wird, zu realisieren versuchen.
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Lebenslauf

seit 2012
Leiter des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms “Mediatisierte Welten” geförderten Forschungsvorhabens “Survey Musik und Medien. Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption in Deutschland”

seit 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sprache und Kommunikation der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Audiokommunikation im Forschungsprojekt “Medium und Emotion” im Rahmen des Berliner Exzellenzclusters “Languages of Emotion

2009 – 2010
Lehrbeauftragter für Fragebogenentwicklung und grafische Datenauswertung mit SPSS an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg

2009 – 2010
Lehrkraft für besondere Aufgaben (Methoden der empirischen Sozialforschung) am Institut für Pädagogik der Universität Oldenburg

2009 – 2010
Lehrbeauftragter für Multivariate Statistik an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg

September 2009
Promotion zum Doktor der Philosophie (“summa cum laude”) an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit der Dissertationsschrift:
“Jenseits des Films. Quantitativ-inhaltsanalytische Rekonstruktion von filmischen Verstehens- und Aneignungsprozessen mit Hilfe der Postrezeptiven Lesartenanalyse (PLA)”, betreut von Prof. Yvonne Ehrenspeck (Allgemeine Pädagogik) und Prof. Bernard Kittel (Methoden der Sozialwissenschaften)

2007 – 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrverpflichtung (Medienpädagogik, Forschungsmethoden) am Institut für Pädagogik der Universität Oldenburg

2007 – 2009
Lehrbeauftragter für Statistik mit SPSS an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg

2005 – 2009
Lehrbeauftragter für Digitale Audiobearbeitung an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

2005 – 2007
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt “Kommunikatbildungsprozesse Jugendlicher zur Todesthematik und Filmische Instruktionsmuster” des Arbeitsbereiches “Philosophie der Erziehung” (Prof. Dieter Lenzen) an der Freien Universität Berlin

2005 – 2006
Lehrbeauftragter für Informationspsychologie an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel

2003 – 2005
Masterstudium Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Abschlussnote: 1,5 / ECTS-Grade B – very good)

2003 – 2005
verantwortlicher Leiter des Tonstudios der Zentralen Medienwerkstatt der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

2002
studentischer Mitarbeiter im BmBF/MWK geförderten Forschungsprojekt “CRIMP – Criteria for Evaluation of Audiovisuals in Multimedia Production“, des Forschungszentrums L3S, Universität Hannover

1998 – 2003
Magisterstudium der Medienwissenschaften, Psychologie und Technik der Medien an der Technischen Universität und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Abschlussnote: 1,3)

1997 – 1998
Zivildienst in der Altentagesstätte für geistig Behinderte der Lebenshilfe gGmbH, Braunschweig

1997
Abitur in Englisch, Musik, Geschichte (bilingual) und Informatik am Gymnasium Ricarda-Huch-Schule, Braunschweig (Abschlussnote: 1,8)

 

geboren am 30.07.1978 in Braunschweig

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