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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Dr. phil. Steffen Lepa M.A.

Lupe [1]

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Exzellenzcluster-Forschungsprojekt Medium und Emotion [2]

Leiter des Forschungsprojekts
"Survey Musik und Medien. Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption in Deutschland" [3]


Sprechzeit: Di 12-14 Uhr (Raum H 2001 E)
Bitte melden Sie sich vorab per Email an!

Kontakt:

E-Mail: steffen.lepa AT tu-berlin.de
Telefon: +49 30 314 29313
Telefax: +49 30 314 21143

Private Homepage [4]

Forschungsgebiete

  • Medienrezeptionsforschung / Mediennutzungsforschung
  • Medienpädagogik / Medienkompetenz
  • Sozialwissenschaftliche Methodologie
  • Computergestützte Erhebungs- und Analyseinstrumente
  • Neurokognitive Medien- und Sozialpsychologie
  • Bologna-Prozess und Studienevaluation
  • Digital Cultures und Medienphilosophie
  • Sound Design / Filmvertonung / Multimediaproduktion
  • Jugendkultur / Adoleszenzforschung

 

 

Publikationen

Die 'Techno-Schwelle': Zur Bedeutsamkeit von Lautsprecherwiedergabe und Knochenleitung für die vestibulare Wirkung lauter Bassklänge im EDM-Clubkontext
Zitatschlüssel kern_techno-schwelle:_2014
Autor Kern, Harald and Lepa, Steffen
Jahr 2014
Adresse Oldenburg
Zusammenfassung Laut These der "Rock'n'Roll-Schwelle" (Todd & Cody, 2000) kann der besondere Reiz hoher Lautstärken beim Hören von Popularmusik in Clubs oder Diskotheken durch zusätzliche Anregungen des Vestibularsystems erklärt werden, welche erst bei den für diese Rezeptionssituation typischen, hohen Lautstärken im Bassbereich 50-100Hz-Band) ab etwa 90 dB(A) SPL (impulsgewichtet) entstehen. Die dadurch im menschlichen Gleichgewichtssinn evozierten Bewegungsempfindungen liefern psychophysiologische Erklärungen für "Entrainment"-Phänomene (Madison, 2006) und den affektiven Genuss beim Rezipieren besonders lauter elektronischer Tanzmusik (EDM). Bislang wurde dies laborexperimentell demonstriert, in dem während der Darbietung repetetiver, Bassdrum-artiger Stimuli mittels Kopfhörern bei unterschiedlichen Lautstärken vestibulär evozierte myogene Potentiale (VEMPs) am Musculus Sternocleidomastoideus abgeleitet wurden (Todd, 2001. Die vorliegende Studie kann über den Forschungsstand hinaus aufzeigen, dass sich nahezu identische Schwellen für "Roland 909"-Bassdrum-Samples auch mittels des weitaus weniger obstrusiven Verfahrens der Ableitung von VEMPs am Musculus Oblique Superior ermitteln lassen. Ferner konnte über signifikante Anregungsunterschiede bei pegelidentischer Kopfhörer- und Lautsprecherstimulation demonstriert werden, dass für die Vestibularanregung im untersuchten "Technoclub-Szenario" vibrotaktile Schallübertragung mittels Knochenleitung eine weitaus größere Rolle spielt, als bislang angenommen. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass zukünftige Forschungsarbeiten in diesem Bereich die Rolle des jeweils verwendeten Emittersystems bzw. die mögliche vibrotaktile Propagation niedrigfrequenter Stimuli bei der Untersuchungsplanung stärker berücksichtigen sollten.
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Lebenslauf

seit 2012
Leiter des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms “Mediatisierte Welten” [7] geförderten Forschungsvorhabens “Survey Musik und Medien. Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglicher Musikrezeption in Deutschland” [8]

seit 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sprache und Kommunikation [9]der Technischen Universität Berlin [10], Fachgebiet Audiokommunikation [11] im Forschungsprojekt “Medium und Emotion” [12] im Rahmen des Berliner Exzellenzclusters “Languages of Emotion [13]”

2009 – 2010
Lehrbeauftragter für Fragebogenentwicklung und grafische Datenauswertung mit SPSS an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg [14]

2009 – 2010
Lehrkraft für besondere Aufgaben (Methoden der empirischen Sozialforschung) am Institut für Pädagogik [15] der Universität Oldenburg [16]

2009 – 2010
Lehrbeauftragter für Multivariate Statistik an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg [17]

September 2009
Promotion zum Doktor der Philosophie (“summa cum laude”) an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit der Dissertationsschrift:
“Jenseits des Films. Quantitativ-inhaltsanalytische Rekonstruktion von filmischen Verstehens- und Aneignungsprozessen mit Hilfe der Postrezeptiven Lesartenanalyse (PLA)”, betreut von Prof. Yvonne Ehrenspeck (Allgemeine Pädagogik) und Prof. Bernard Kittel (Methoden der Sozialwissenschaften)

2007 – 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrverpflichtung (Medienpädagogik, Forschungsmethoden) am Institut für Pädagogik [18] der Universität Oldenburg [19]

2007 – 2009
Lehrbeauftragter für Statistik mit SPSS an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg [20]

2005 – 2009
Lehrbeauftragter für Digitale Audiobearbeitung an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig [21]

2005 – 2007
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt “Kommunikatbildungsprozesse Jugendlicher zur Todesthematik und Filmische Instruktionsmuster” des Arbeitsbereiches “Philosophie der Erziehung” [22] (Prof. Dieter Lenzen) an der Freien Universität Berlin [23]

2005 – 2006
Lehrbeauftragter für Informationspsychologie an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel [24]

2003 – 2005
Masterstudium Medienmanagement [25] an der Hochschule für Musik und Theater Hannover [26](Abschlussnote: 1,5 / ECTS-Grade B – very good)

2003 – 2005
verantwortlicher Leiter des Tonstudios der Zentralen Medienwerkstatt der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig [27]

2002
studentischer Mitarbeiter im BmBF/MWK geförderten Forschungsprojekt “CRIMP – Criteria for Evaluation of Audiovisuals in Multimedia Production [28]“, des Forschungszentrums L3S [29], Universität Hannover

1998 – 2003
Magisterstudium der Medienwissenschaften [30], Psychologie und Technik der Medien an der Technischen Universität [31] und Hochschule für Bildende Künste [32] Braunschweig (Abschlussnote: 1,3)

1997 – 1998
Zivildienst in der Altentagesstätte für geistig Behinderte der Lebenshilfe gGmbH, Braunschweig [33]

1997
Abitur in Englisch, Musik, Geschichte (bilingual) und Informatik am Gymnasium Ricarda-Huch-Schule [34], Braunschweig (Abschlussnote: 1,8)

 

geboren am 30.07.1978 in Braunschweig

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