direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Theatergeräusche

Projektbeschreibung

Das Theatergeräusch ist ein wichtiges Bühnenmittel, über das kaum Wissen gesammelt vorliegt. Als Kulturpraxis kann es als eine Gegentradition zur Musik verstanden werden, die alternative Instrumente hervorgebracht hat, nämlich Theatergeräuscherzeuger wie Regen- und Donnermaschinen. Sie sind geprägt von ihrem kontinuierlichen Einsatz in der Theaterpraxis für etwa 400 Jahre.

Erst mit dem Einzug von Elektroakustik in die Theater im 20. Jahrhundert wandeln sich die Geräte der Geräuscherzeugung von mechanischen in elektroakustische und später in digitale. Dieser Wechsel der Geräuscherzeuger von der Imitation durch Geräuschmaschinen zur Wiedergabe einer Tonaufnahme stellt eine Umbruchsituation in der Geschichte des Theatergeräuschs dar und steht im Fokus der Untersuchung.

In drei Arbeitsschritten wird zunächst ein historischer Überblick der Theatergeräuscherzeuger zusammengestellt und die These getestet, dass die Geräusche sich bis ins 20. Jahrhundert nicht veränderten. In einem zweiten Schritt wird die Umbruchsituation zur Elektroakustik um 1927 anhand explizit technischer Theaterinszenierungen von Erwin Piscator untersucht. In einem dritten Schritt wird systematisch nach dem dramaturgischen Einsatz des Theatergeräuschs und seiner wechselhaften Beziehung zur Musik gefragt.

 

Projektlaufzeit

Mai 2019 – April 2022

 

Veröffentlichungen

Im Hörraum vor der Schaubühne. Theatersound von Hans Peter Kuhn für Robert Wilson und von Leigh Landy für Heiner Müller, hg. von Julia H. Schröder, Bielefeld: Transcript, 2015

Förderung

DFG, SCHR 1521/1-1

Mitarbeiter

Dr. Julia H. Schröder

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.