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Fachgebiet AudiokommunikationSimulation und Messung

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WellenFeld H 104: Simulation und Messung

Zur Prognose der durch das System erreichbaren Schallpegelverteilung im Raum wurde, auf der Grundlage der durch eine Messung im reflexionsarmen Halbraum bestimmten Richtcharakteristik (s. Balloon-Darstellung,) und der für sechs lokale Raumzonen individuell konfigurierten Entzerrung der Lautsprechermodule, eine Freifeld-Simulation mit der neuen, nun um die Möglichkeit der direkten Berechnung der individuellen Lautsprecherfilter durch einen WFS-Operator erweiterten Simulations-Software EASE 4.2 berechnet. Die Simulationen zeigen eine gute Übereinstimmung der simulierten Schallfelder von Primärquelle (virtuelle Schallquelle) und Sekundärquellen (LS-Array).

Abbildung : Simulation einer Punktschallquelle 4 m hinter dem LS-Array
Lupe

 

Gleichzeitig lässt sich der erreichbare Direktschallpegel im Raum auf Grundlage eines Maximalpegels der einzelnen Module von 102 dB in 1 m Entfernung, der Richtcharakteristik der Lautsprecher und der für die WFS-Synthese erforderlichen Einzelsignale der Lautsprecher berechnen.


Zur Überprüfung der korrekten Funktionalität von Hardware, Software und Netzwerk wurden durch ein Team der TU Delft Impulsantworten von verschiedenen durch das System synthetisierten, virtuellen Quellen an mehreren Empfängerorten im Saal aufgenommen. Auf diese Weise konnte insbesondere der Einfluss von Raumreflexionen untersucht werden, welche durch das raumakustische Anforderungsprofil naturgemäß nicht völlig unterdrückt wurden.

Abbildung :Schallfeld einer mittigen, frontalen Punktschallquelle in Orts-Zeit-Darstellung. Die Messung erfolgte durch eine Mikrofonarray im hinteren Teil des Saales
Lupe

Die Abbildung zeigt das Schallfeld einer mittigen, frontalen Punktschallquelle, gemessen mit einem Mikrofonarray im hinteren Teil des Saals über einen Zeitbereich, der alle Reflexionen erster Ordnung umfasst. Eine Auswertung der Pegelverhältnisse ergab selbst im kritischen, hinteren Teil des Raums eine Unterdrückung früher Reflexionen um mehr als 6 dB, sodass angesichts von Erfahrungen mit anderen WFS-Systemen der Einfluss der Raumakustik als unkritisch anzusehen ist.

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