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Musikalische Vorlieben oder Alltagsästhetische Schemata? Zur relativen Bedeutung von Demographie-, Sozialisations- und Persönlichkeitsvariablen für die Optimierung digitaler Musikempfehlungssysteme
Zitatschlüssel lepa_musikalische_2015
Autor Lepa, Steffen and Seifert, Markus
Seiten 116–141
Jahr 2015
Journal Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie
Jahrgang 25
Notiz 00000
Zusammenfassung Zur Weiterentwicklung digitaler Musikempfehlungssysteme wäre es zielführend, zentrale Dimensionen und Prädiktoren persönlicher Musikvorlieben zu kennen. In der angewandten Musikforschung existieren hierzu graduell unterschiedliche Auffassungen: Während musiksoziologisch orientierte Autoren die Bedeutung von Herkunftsmilieus für geschmackliche Affinitäten betonen, welche auf extramusikalischen, soziokulturellen Genrekonnotationen beruhen sollen, verweisen musikpsychologisch orientierte Autoren auf den Einfluss biologisch-genetischer prädisponierter Persönlichkeitseigenschaften und früher Sozialisationserfahrungen für die Erklärung musikalischer Genrepräferenzen, welche zudem auch eher als auf musikspezifische Attribute gerichtet verstanden werden. Die vorliegende Studie versucht beide Ansätze theoretisch und empirisch miteinander zu verbinden, um im Anschluss ihren jeweiliger Erklärungsbeitrag für die Vorhersage persönlicher Musikvorlieben empirisch zu bestimmen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf den Einfluss medienbezogener Musiksozialisation für die Präferenzbildung gelegt. Die empirischen Ergebnisse stehen einerseits inhaltlich in Kontinuität mit der Forschungslage, zeigen aber andererseits auch methodologisch neue Wege auf und demonstrieren zudem das synergetische Potential der Zusammenführung musikpsychologischer und musiksoziologischer Ansätze für die Optimierung von Musikempfehlungssystemen.
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