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Survey Musik und Medien. Die empirische Rekonstruktion der medienmusikalischen Orientierungen verschiedener „Audiogenerationen“ als Grundlagenbeitrag zur Erforschung auditiver Alltagskultur
Zitatschlüssel lepa_survey_2014-1
Autor Lepa, Steffen and Hoklas, Anne-Kathrin
Jahr 2014
Adresse Bonn
Notiz 00000
Zusammenfassung Seit über hundert Jahren wird unser aller Alltag von ständig wechselnden Technologien zur Speicherung, Übertragung und Wiedergabe von Musik bestimmt. Zurzeit vollzieht sich mit der Digitalisierung und Vernetzung der Medienumwelt erneut eine substanzielle Veränderung der Möglichkeiten der praktischen Nutzung von Musik im Alltag – und potentiell damit auch ein Wandel ihrer soziokulturellen Bedeutung. Im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Survey Musik und Medien – Empirische Basisdaten und theoretische Modellierung der Mediatisierung alltäglichen Musikhörens in Deutschland“ wird aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive das Zusammenspiel materieller Medientechnologien, symbolisch-auditiver Musikangebote und unterschiedlich sozialisierter NutzerInnen im Kontext der sozialen Alltagspraxis analysiert. Dabei geht es u. a. auch darum, in Form von „Audiorepertoires“ quantitativ-explorativ die heute dominanten „Audiogenerationen“ in der deutschen Bevölkerung im Sinne historisch entlang der Medienentwicklung entstandener technisch-kultureller „Generationseinheiten“ (Mannheim, 1964; Gumpert & Cathcart, 1985; Schäffer, 2009) zu identifizieren. Gleichzeitig versuchen wir, mit Hilfe qualitativ-rekonstruktiver Verfahren die hinter diesen „Nutzertypen“ vermuteten, unterschiedlichen medien¬musikalischen Orientierungen und deren biographische Entwicklung und Einbettung in die Alltagspraxis zu rekonstruieren. Damit liefert unser Projekt einen theoretisch-empirischen Grundlagenbeitrag für mögliche weitere vertiefende Forschungsprojekte und Fallstudien aus dem Bereich der Medienwissenschaften und Sound Studies, welche sich für einzelne Phänomene der auditiven Alltagskultur interessieren. Da wir unsere Forschungstätigkeit in diesem Bereich in den folgenden Jahren noch ausbauen möchten, wird es uns neben der Darstellung und Erläuterung ausgewählter Projektergebnisse in der Diskussion vor allem auch darum gehen, wie wir in Zukunft unser Vorgehen noch stärker anschlussfähig an kulturwissenschaftliche Bedarfe und Fragestellungen innerhalb der AG Auditive Kultur und Sound Studies machen können.
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