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Was kann das Affordanzkonzept für eine Methodologie der Populärkulturforschung leisten?
Zitatschlüssel lepa_Lepa2012a0
Autor Lepa, Steffen
Buchtitel Methoden der Populärkulturforschung: Interdisziplinäre Perspektiven auf Film, Fernsehen, Musik, Internet und Computerspiele
Seiten 273–298
Jahr 2012
Adresse Münster
Herausgeber Kleiner, Marcus S. and Rappe, Michael
Verlag Lit-Verlag
Zusammenfassung In neueren Arbeiten der britischen Musikwissenschaft (z. B. Clarke, 2005; DeNora, 2000, 2003; Dibben, 2001) wird der Versuch unternommen, bei der Untersuchung der Rezeption populärer Musik methodologisch neue Wege zu gehen: Durch die Verwendung des aus der ökologischen Wahrnehmungspsychologie stammenden und soziologisch erweiterten „Affordanz“-Konzepts soll eine empirische Rekonstruktion von ökologisch situierten Musikrezeptionsprozessen gelingen. Der Ansatz rückt dazu zwei in den Medienwissenschaften bereits breit diskutierte metatheoretische Voraussetzungen in den Mittelpunkt seiner Methodologie: Einerseits wird die konkrete Materialität der musikalischen Klänge und Klangerzeuger dominant berücksichtigt, andererseits wird die Handlungs- und Kontextgebundenheit jeglicher Musikerfahrung stark gemacht. Die bisherigen methodischen Umsetzungen dieses Programms sind nicht ohne Kritik geblieben (Froehlich, 2002; Hesmondhalgh, 2008; Nonken, 2008), dennoch kann eine Auseinandersetzung mit dem ökologische Ansatz unter Umständen die Methodendiskussion der Populärkulturforschung bereichern. Zu diesem Zweck möchte ich einen Überblick der internationalen Debatte zur Tauglichkeit des Affordanz-Konzepts als mögliche metatheoretische Folie zur sozialwissenschaftlichen Untersuchung des alltäglichen Umgangs von Menschen mit kulturellen Artefakten liefern und diese mit empirischen Beispielen illustrieren.
Download Bibtex Eintrag [1]
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