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Das Dispositivkonzept als analytischer Zugang zur Interaktion von Diskursen, Medien und Praxis: Produktive Komplementaritäten im medienwissenschaftlichen und soziologischen Begriffsverständnis und der Versuch einer Neuinterpretation
Zitatschlüssel lepa_dispositivkonzept_2014
Autor Lepa, Steffen and Hoklas, Anne-Kathrin
Jahr 2014
Adresse Frankfurt am Main
Notiz 00000
Zusammenfassung Mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Medienumwelt stellen sich der empirischen Medien-forschung neue methodisch-methodologische Herausforderungen, welche als gewachsene Situativität und Transmedialität des alltäglichen Mediengebrauchs beschrieben werden können. Um die Bedeutung dieser Phänomene in Projekten der Mediatisierungsforschung angemessen empirisch berücksichtigen zu können, schlagen wir gemeinsam mit Friedrich Krotz im neuen SPP-Sammelband „Synergien“ eine Re-Interpretation des (Medien-)Dispositivs als ein situationistisches metatheoretisches Beobachtungskonzept für empirische Analysen räumlich-materieller Aspekte des Medienwandels vor. Dieser Vorschlag soll die bislang eher akteurszentrierten empirischen Zugänge der Mediatisierungsforschung um eine situationistische Perspektive erweitern, ohne jedoch beide Sichtweisen gegeneinander auszuspielen. Zur Plausibilisierung unseres Anliegens wollen wir beim SPP-Workshop “Diskurse/Medien/Praxis“ zunächst die Ursprünge des Dispositivkonzepts in der französischen Filmwissenschaft einerseits und den Schriften Foucaults andererseits nachzeichnen, um anschließend auf dessen metatheoretischen Kern, nämlich den Versuch einer produktiven Verschränkung von Überlegungen zu materiellen Medientechnologien, medienbezogenen Diskursen und ‚verkörperter‘ Praxis der alltäglichen Mediennutzung zu sprechen zu kommen. Im zweiten Schritt werden wir die Grundzüge unserer Re-Interpretation des Mediendispositiv-Konzepts in Form einer empirischen Beobachtungsfolie skizzieren und anhand eines Fallbeispiels aus dem Interviewmaterial unseres Projekts zeigen, wie mit dieser Situationen des Mediengebrauchs rekonstruiert werden können, bevor das Vorhaben abschließend in eine Reihe vergleichbarer poststrukturalistischer methodisch-metho¬dologischer Unternehmungen der letzten Jahre gestellt wird.
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