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TU Berlin

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Publications

Alles nur noch ‚digital‘? Die Audiorepertoires des alltäglichen Musikhörens in Deutschland in 2012
Zitatschlüssel lepa_alles_2014
Autor Lepa, Steffen
Jahr 2014
Adresse Passau
Notiz 00000
Zusammenfassung Mit der Digitalisierung hat sich eine Vielzahl neuer Technologien des Musikhörens entwickelt. Bei vielen NutzerInnen ergänzen diese lediglich die vorhandenen Möglichkeiten,wodurch komplexe transmediale Muster entstehen. Dies erschwert es der Medienforschung zunehmend, dominierende alltägliche Nutzungsweisen von Musik angemessen erheben und beschreiben zu können. Unsere Studie begegnet diesen Herausforderungen mit Hilfe des Medienrepertoire-Ansatzes (Hasebrink & Popp 2006) und entwickelt eine repräsentative Typologie des alltäglichen medialen Musikhörens der Deutschen. Daten aus einer CATI-Repräsentativbefragung zur selbstbestimmten Musikmediennutzung in 2012 werden einer Latent Class Analysis mit Kovariaten (Collins & Lanza 2010) unterzogen. Es ergeben sich sechs idealtypische Audiorepertoires, die sich qualitativ und quantitativ deutlich unterscheiden. Eine multinomiale Regression zeigt, dass sich die Klassenzugehörigkeiten vor allem durch Geburtskohorten (50\%) und nachrangig durch Einkommen, Bildung und Geschlecht erklären lassen. Wir leiten hieraus eine mediatisierungstheoretische Interpretation der Audiorepertoires auf Basis des Generationenkonzepts (Mannheim 1928) ab, welche in geplanten Anschlussuntersuchungen quantitativ und qualitativ überprüft und vertieft werden soll.
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