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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Zwischen Queer und Kitsch? Das kompositorische Werk P. I. Tschaikowskys

Inhalt: Im Gegensatz zu seiner überragenden Präsenz im Konzertleben und auf Tonträgern fand Tschaikowsky durch die Musikwissenschaft bis in die 1980er Jahre nur eine zurückhaltende Rezeption: im angloamerikanischen Sprachraum aufgrund seiner Homosexualität, im deutschen Sprachraum infolge des wirkungsmächtigen Kitsch-Verdikts durch Theodor W. Adorno und maßgebliche Vertreter der akademischen Musikwissenschaft (Carl Dahlhaus u. a.). Doch auch in den letzten Jahren gab es immer wieder Künstler, die zwar ein weitgestecktes Repertoire pflegen, doch um Tschaikowsky einen auffallenden Bogen machen (so etwa Simon Rattle). Das Seminar versucht zum einen, die Ressentiments zu ergründen, denen Tschaikowsky seit den 1920er Jahren begegnete – den Diskurs um Kitsch und die angeblich hemmungslose Zurschaustellung von Emotionalität –, zum anderen versucht es, ästhetische Kategorien zu bestimmen, die auf die Musik Tschaikowskys angemessener und differenzierter reagieren. 

Veranstaltungsdetails:

Veranstaltungsdetails
Wochentag/Zeit:
Montag 12 - 14 Uhr
Zeitraum:
15.10.2018 - 11.02.2019
Raum:
H 3001
Dozent:
Prof. Dr. H. von Loesch
Veranstaltungstyp:
Seminar
Veranstaltungsnummer:
3135 L 789
Module:
MSc-AKT FW 1
MSc-AKT FW 2
Prüfung:
Angebot:
Umfang:
2 SWS
ISIS-Anmeldung erforderlich:

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