direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Komponieren von Raum mit skulpturalen Klangobjekten

Zielsetzung und Inhalte

Die elektronische Musik und die Computermusik hat den Raum als kompositorische Dimension bisher ganz überwiegend durch mehrkanalige Lautsprechersysteme erschlossen, die als akustische Außenhülle um das Publikum herum konfiguriert sind. Der Workshop dagegen versteht sich als Einführung in eine ästhetische Praxis, die Raum komponiert, in dem sie ihn als Voraussetzung für sonisch-plastisches Material annimmt und dabei unterschiedlich komplexe Aufführungsumgebungen künstlerisch mit einbezieht.

Im Rahmen des Workshops sollen elektroakustische Raum-Klangphänomene, 'plastic sound objects', die bei bestimmten Klang(re)produktionsverfahren auftreten, im Hinblick auf ihre akustischen Grundlagen und ihr künstlerisches Potential theoretisch motiviert und praktisch erfahrbar werden. Als akustisches Werkzeug und musikalisches Instrument wird der Ikosaederlautsprecher (IKO) eingesetzt – ein am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Kunstuniversität Graz entwickeltes, kompaktes, 20-kanaliges Lautsprechersystem.

Im Vergleich mit Raum-Klangwiedergabeverfahren wie mehrkanalige Stereofonie, Wellenfeldsynthese und Higher Order Ambisonics soll anhand ausgewählter künstlerischer Werke erschlossen werden, inwieweit sich ein „Shared Perceptual Space“ finden lässt, in dem sich die Wahrnehmungen von Komponisten, Wissenschaftlern, Ingenieuren und Publikum überschneiden. Den Teilnehmern bietet sich damit die Möglichkeit, die wichtigsten aktuellen Klangprojektionsverfahren anhand exemplarischer Kompositionen und eigener Experimente konzeptionell und ästhetisch zu vergleichen.

Inhalte und Referenten

  • Konzepte und Technologien der räumlichen Wiedergabe von Klang (Prof. Dr. Stefan Weinzierl, FG Audiokommunikation, TU Berlin)
  • Einführung in die Funktionsweise und die Steuerung kompakter Lautsprecher-Arrays (Dr. Frank Schultz, sonible GmbH, Graz)
  • Raumkomposition und skulpturale Klangobjekte (Dr. Gerriet K. Sharma, IEM/OSIL, Kunstuniversität Graz)

Leistungen

  • Theoretische wie praktische Einführung in die Komposition mit skulpturalen Klangphänomenen in Lautsprecherumgebungen.
  • Einführung und selbständiges Arbeiten mit dem elektroakustischen Kompositionsinstrument IKO.
  • Einführung und selbständiges Arbeiten mit dem binaural basierten IKO (vIKO).
  • Dokumentierter und kommentierter Literaturkatalog.

Die Übernachtung ist in der Kursgebühr nicht enthalten, kann jedoch gerne organisiert werden.

Kursgebühren

Kursgebühren (zzgl. MwSt.)
Reguläre Kursgebühr
400,00 €
Studenten und Mitglieder des Fördervereins
150,00 €

Kontoinformationen für das Entrichten der Seminargebühr werden Ihnen mit der Anmeldebestätigung zugesandt. Die Teilnahme am Seminar wird durch ein Zertifikat bestätigt.

Ort

Technische Universität Berlin

Elektronisches Studio
Einsteinufer 17c
10587 Berlin

Hybrid Lab
Marchstr. 8
10587 Berlin

Zeit

Fr.
12.01.2018
10:00 – 18:00 Uhr
Sa.
13.01.2018
10:00 – 18:00 Uhr
So.
14.01.2018
10:00 – 18:00 Uhr

Anmeldung

Die Anmeldung ist möglich per Post, per Fax oder als Scan per E-Mail. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Arbeit in Kleingruppen auf 20 Kursteilnehmer beschränkt. Somit ist eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert.


Anmeldung bei:
Technische Universität Berlin
Fachgebiet Audiokommunikation
Sekretariat EN 8
Einsteinufer 17c
10587 Berlin
Tel. +49 (030) 314-22236
Fax +49 (030) 314-21143
E-Mail: doris.grasse@tu-berlin.de

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe