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TU Berlin

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Fachgebiet Audiokommunikation


Das Fachgebiet Audiokommunikation beschäftigt sich mit der Produktion, Über­tragung und Rezeption von Musik und Sprache in akustischen und elektroakustischen Systemen. Forschungsschwerpunkte sind die technische Weiter­entwicklung und perzeptive Evaluation von Verfahren der virtuellen akustischen Realität (Binauraltechnik, Schallfeldsynthese), deren Einsatz für die experimentelle Untersuchung musikwissenschaftlicher und medienpsychologischer Fragestellungen und deren Anwendung bei der Komposition und Realisation von Musik und Medien­kunst (Elektroakustische Musik, Klangkunst).

Das Fachgebiet betreibt zwei elektronische Studios mit 12- bzw. 8-kanaliger Surround­wiedergabe, eine Media Lab mit stereoskopischer Panoramaprojektion und Binauralsynthese, ein Laborsystem zur Schallfeldsynthese (192 Kanäle) und die weltweit größte Anlage zur Wellenfeldsynthese mit 832 Kanälen und 2704 Lautsprechern. In der Lehre bieten wir, gemeinsam mit sieben weiteren Fachgebieten der TU Berlin, den Master­studien­gang Audiokommunikation und –technologie (M.Sc.) an, außerdem den technisch-wissenschaftlichen Teil des Diplomstudiengangs Tonmeister der UdK Berlin. Seit 2011 koordiniert das Fachgebiet die DFG-Forschergruppe SEACEN.

Konzert: “Ein Studio im Wandel von Technik und Struktur"

Lupe

Mittwoch, 17.01.2018, 20:00
AdK – Hanseatenweg 10 (Studiofoyer)

Produktionen des Elektronischen Studios der TU Berlin aus den Jahren 1974-2006

Die Jahre zwischen 1974 bis 2006 markieren eine besondere Ära des Elektronischen Studios. In diese fallen zum einen wesentliche Neuerungen der Studiotechnik – von der komplett analogen Arbeitsweise, hin zum modernen digitalen Studio – , welche sich direkt auf die Produktion elektroakustischer Musik auswirkten. Aber auch die Entscheidungen und Bemühungen, sich durch Gastprogramme, Konzertreihen und Kooperationen als Produktionsstätte für Musiker aus aller Welt zu öffnen, waren für das Studio von ebenso großer Bedeutung. Dadurch entstand eine Fülle von Werken, welche jeweils bestimmte Abschnitte dieser Entwicklung repräsentieren und dabei doch eine gemeinsame Ästhetik zum Ausdruck bringen. Dieser Abend widmet sich deshalb elektroakustischen Produktionen, die in diesen Jahren am Elektronischen Studio der TU Berlin realisiert wurden. Gespielt werden Werke von Herbert Brün, Ricardo Mandolini, László Dubrovay, Unsuk Chin, Mario Verandi, Robin Minard und Horacio Vaggione.

Die Eingrenzung des Zeitraums ist kein Zufall, denn während der gesamten Zeit von 1974 bis 2006 war Folkmar Hein als Leiter des Studios tätig. Nach dem Konzert gibt es deshalb die Gelegenheit, ihn in einem Podiumsgespräch zu den Werken, und ihren Geschichten zu befragen.

Programm:

Herbert Brün: "auf und ab und zu"
1978, 4-Kanal Tonband (3’00”)

Ricardo Mandolini: "FABULAS II"
1980, 4-Kanal Tonband (10’23”)

László Dubrovay: "Parte Con Moto"
1984, 4-Kanal Tonband (6’22”)

Unsuk Chin: "Allegro ma non troppo"
1994, 4-Kanal Tonband (13’02”)

Mario Verandi: "Plastic Water"
2000, 8-Kanal Tonband (,8’00”)

Robin Minard: "Das Buch der Räume" (Teile 1+2)
2004, 8-Kanal Tonband (8’45”)

Horacio Vaggione: "SÇIR"
1988, Bassflöte (Erik Drescher), Stereo Tonband
und Spatialisierung (Henrik von Coler) auf 8 Kanäle (12’00”)

Podiumsgespräch mit Folkmar Hein Anschluss

Die Reihe EM4 ist eine Kooperation des Studios für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste, Berlin, mit dem Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin, dem Studio für Elektroakustische Musik der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (STEAM) und dem UNI.K | Studio für Klangkunst und Klangforschung sowie dem Masterstudiengang Sound Studies der Universität der Künste Berlin. 

Karten und Info:
https://www.adk.de/de/programm/?we_objectID=57942

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