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TU Berlin

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Konzert: “Ein Studio im Wandel von Technik und Struktur"

Lupe

Mittwoch, 17.01.2018, 20:00
AdK – Hanseatenweg 10 (Studiofoyer)

Produktionen des Elektronischen Studios der TU Berlin aus den Jahren 1974-2006

Die Jahre zwischen 1974 bis 2006 markieren eine besondere Ära des Elektronischen Studios. In diese fallen zum einen wesentliche Neuerungen der Studiotechnik – von der komplett analogen Arbeitsweise, hin zum modernen digitalen Studio – , welche sich direkt auf die Produktion elektroakustischer Musik auswirkten. Aber auch die Entscheidungen und Bemühungen, sich durch Gastprogramme, Konzertreihen und Kooperationen als Produktionsstätte für Musiker aus aller Welt zu öffnen, waren für das Studio von ebenso großer Bedeutung. Dadurch entstand eine Fülle von Werken, welche jeweils bestimmte Abschnitte dieser Entwicklung repräsentieren und dabei doch eine gemeinsame Ästhetik zum Ausdruck bringen. Dieser Abend widmet sich deshalb elektroakustischen Produktionen, die in diesen Jahren am Elektronischen Studio der TU Berlin realisiert wurden. Gespielt werden Werke von Herbert Brün, Ricardo Mandolini, László Dubrovay, Unsuk Chin, Mario Verandi, Robin Minard und Horacio Vaggione.

Die Eingrenzung des Zeitraums ist kein Zufall, denn während der gesamten Zeit von 1974 bis 2006 war Folkmar Hein als Leiter des Studios tätig. Nach dem Konzert gibt es deshalb die Gelegenheit, ihn in einem Podiumsgespräch zu den Werken, und ihren Geschichten zu befragen.

Programm:

Herbert Brün: "auf und ab und zu"
1978, 4-Kanal Tonband (3’00”)

Ricardo Mandolini: "FABULAS II"
1980, 4-Kanal Tonband (10’23”)

László Dubrovay: "Parte Con Moto"
1984, 4-Kanal Tonband (6’22”)

Unsuk Chin: "Allegro ma non troppo"
1994, 4-Kanal Tonband (13’02”)

Mario Verandi: "Plastic Water"
2000, 8-Kanal Tonband (,8’00”)

Robin Minard: "Das Buch der Räume" (Teile 1+2)
2004, 8-Kanal Tonband (8’45”)

Horacio Vaggione: "SÇIR"
1988, Bassflöte (Erik Drescher), Stereo Tonband
und Spatialisierung (Henrik von Coler) auf 8 Kanäle (12’00”)

Podiumsgespräch mit Folkmar Hein im Anschluss

Die Reihe EM4 ist eine Kooperation des Studios für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste, Berlin, mit dem Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin, dem Studio für Elektroakustische Musik der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (STEAM) und dem UNI.K | Studio für Klangkunst und Klangforschung sowie dem Masterstudiengang Sound Studies der Universität der Künste Berlin. 

Karten und Info:
https://www.adk.de/de/programm/?we_objectID=57942

Elektronisches Studio

TU Studio, Raumplan
Lupe


Tel.: +49 (0)30 314-22327

Kontaktzeiten:
Dienstag bis Donnerstag
10:00 - 17:00 Uhr
und nach Absprache


Adresse und Lageplan

Studioleitung:
Henrik von Coler

Studentische Mitarbeiter:
Jonas Margraf
Paul Schuladen

Ehemalige Mitarbeiter:

Folkmar Hein
Andreas Pysiewicz

Profil

Das Elektronische Studio der TU Berlin widmet sich der Produktion und Aufführung von elektroakustischer Musik und Klangkunst, ihrer Erforschung, Dokumentation und Vermittlung. 1953 gegründet, kooperiert das Studio in der Ausbildung von Tonmeistern und Komponisten mit der Universität der Künste (UdK) und mit dem Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Die Edgard-Varèse-Gastprofessur des DAAD bringt seit 2000 jedes Semester wechselnde internationale Experten für Computermusik und Medienkunst ans Studio.

Das Elektronische Studio der TU verfügt über einen Studioraum mit 12-kanaliger Wiedergabeanlage sowie einen weiteren Raum mit 8-kanaligem System und Wellenfeldsynthese (mehr zur Ausstattung hier). Es betreut außerdem den Saal WellenFeld H 104 im Hauptgebäude, der mit der weltweit größten Wellenfeldsynthese-Anlage ausgestattet ist. Das Studio betreibt die Internationale Dokumentation Elektroakustischer Musik und unterhält eine Tonträgersammlung (Audiothek), ein Archiv und eine Handbibliothek.

Zusatzinformationen / Extras

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