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TU Berlin

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Weiterführende Links

Folgende Links verweisen auf externe Seiten, welche sich ausführlich mit der Dokumentation Elektroakustischer Musik und der Geschichte des Elektronischen Studios befassen:

  • Die Dokumentation Elektroakustischer Musik enthält Daten zu über 33781 elektroakustischen Werken.In der Filemaker-Version stehen umfangreiche Suchfunktionen zur Verfügung.

  • 50 Jahre TU Studio gibt einen detaillierten Einblick in die Entwicklung während der ersten 50 Jahre des Elektronischen Studios.

  • Das Festival Inventionen war zwischen 1982 und 2010 von zentraler Bedeutung für den künstlerischen Betrieb des Studios.

  • Die  TU Studio legacy page verweist auf die historische Version der Homepage.

Eine kurze Geschichte des Elektronischen Studios

Das Elektronische Studio der Technischen Universität Berlin besteht seit 55 Jahren. Die Voraussetzungen für ein Studio begannen mit dem Amtsantritt von Hans Heinz Stuckenschmidt 1949 als Professor für Musikgeschichte (Einspielung von Klangbeispiele in den eigens dafür präparierten »Studiohörsaal« H 2053). Fritz Winckel organisierte ab 1954 eine Vortragsreihe »Musik und Technik« und veranstaltete in den 60er Jahren zwei internationale Kongresse für EM; ab dem Wintersemester 1954/55 bot er die Vorlesung »Studiotechnik« an. Die erste künstlerische Studioproduktion entstand 1954/55 mit Wilfried Schröpfer's Musik für das Puppenspiel »Mechanisches Theater« von Harry Kramer. 1957 wurde Winckel zum Professor ernannt (»Wissenschaftliche Grundlagen von Sprache und Musik«). Erst 1961 konsolidierte sich die ganze räumliche, personelle und gerätetechnische Situation und man begann nun ein Archiv für »experimentelle« Musik aufzubauen, das die Basis des heutigen Studioarchivs darstellt.

Der "künstlerische Werdegang" des Studios begann 1964 mit dem ersten autarken Tonbandwerk »Skalen 2:3:4« von Boris Blacher. Es folgten 1966 Blachers »Zwischenfälle bei einer Notlandung« für die Hamburgische Staatsoper, wo erstmalig ganze Szenen allein mit Lautsprechermusik gestaltet waren, und 1970 die »Musik für Osaka«, ein siebenkanaliges Raummusikwerk von Blacher für den deutschen Kugelpavillon auf der Weltausstellung in Osaka, für den das Fachgebiet die tonstudiotechnische Konzeption erarbeitet hatte.

1974 entstand eine gefährliche Zäsur: Blacher starb, Winckel wurde pensioniert, Rüfer verließ Berlin. Allein Manfred Krause blieb, unterstützt durch den neuen Studioleiter Folkmar Hein und durch die wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre Ingrid Bihler: 1979 wurde die Fortsetzung des Studienganges beschlossen, vertraglich abgesichert in einer gemeinsamen Konstruktion von TU und HdK, Manfred Krause wurde zum Fachgebietsleiter berufen. Gleichzeitig erfolgte eine Öffnung des Elektronischen Studios zur internationalen Welt, geknüpft vor allem durch die Gastprofessoren Herbert Brün (1978) und Jozef Patkowski (1979) und durch die Kooperationen mit dem Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) seit etwa 1979. Die daraus sich ergebenden Aktivitäten und Produktionen können als eigentlicher Durchbruch des TU-Studios mit weitreichenden Folgen bezeichnet werden: 1982 wird das »Inventionen«-Festival gegründet, gebündelt mit einer sich stark ausweitende Aktivität in der lokalen und internationalen Öffentlichkeit, 1984 gelingt durch die Initiative des Gastprofessors Klaus Buhlert und dank einer großzügigen Spende der Firma DEC der Einstieg in die Computermusik . Diese Entwicklung führte nach mehrfachen Umzügen 1996 zu einem Studio-Neubau im EN-Gebäude, ideal geeignet für jede Art von Raumbeschallung, genutzt für entsprechend ausgerichtete Lehre und Forschung, für Komposition und Beschallung, Treffpunkt für Studenten, Dozenten und Gäste.

Folkmar Hein

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